Isarmündung - rechts Isar - links Donau
Altholz_sonnenaufgang.jpg
ulrichsberg_wald.jpg
Himmelbergschlösschen (Metten/Neuhausen)
Kinder im Regen
Mountainbiken im Bayerischen Wald
Eichberg - Landkreis Deggendorf

Digital Detox: Weniger Scrollen, mehr Energie im Alltag

05.11.2026 Über 70 Auszubildende aus dem Landkreis Deggendorf beschäftigten sich beim Gesundheitstag im Landratsamt mit ihrem Smartphone-Verhalten und Strategien für einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien.

Bildunterschrift v.l.: Stv. Landrat Eugen Gegenfurtner, Alexandra Zenger (AOK Deggendorf), Rafael Hecker (Neon@Work), Michaela Vater (Amedos) und Rainer Unrecht (Gesundheitsregionplus).

Wie viel Zeit verbringen wir täglich am Handy? Welche Apps rauben uns besonders viel Zeit und wie lässt sich die eigene Bildschirmzeit reduzieren? Mit diesen Fragen beschäftigten sich über 70 Auszubildende aus verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen des Landkreises Deggendorf beim Gesundheitstag unter dem Motto „Digital Detox – Weniger Scrollen, mehr Energie im Alltag!“ im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Deggendorf.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gesundheitsregionplus Landkreis Deggendorf und der AOK-Direktion Bayerwald-Deggendorf. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Branchen und Betrieben, darunter das Landratsamt Deggendorf, Dobler Metallbau, Zambelli, Nerlich & Lesser, die AOK Deggendorf, das Bezirksklinikum Mainkofen, Iprona, Bürsten Baumgartner und das BRK.

Bei der Begrüßung betonte der stellvertretende Landrat Eugen Gegenfurtner, wie wichtig es sei, sich bewusst Zeit für Familie und Freunde zu nehmen und die gemeinsamen Momente im Hier und Jetzt zu erleben. Das Smartphone könne dabei schnell zur Ablenkung werden. Zugleich machte er deutlich, dass übermäßige Handynutzung keineswegs nur ein Thema der jungen Generation sei, sondern auch seine eigene Altersgruppe betreffe.

Zum Auftakt beleuchtete Rafael Hecker von Neon@Work in seinem Vortrag die aktuelle Smartphone-Nutzung und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Konzentration und Wohlbefinden. Digitale Anwendungen seien häufig so gestaltet, dass sie durch kurzfristige Belohnungen immer wieder zum Griff nach dem Handy verleiten. Dabei werde das Belohnungssystem des Gehirns aktiviert und Dopamin ausgeschüttet. Dieses Prinzip könne suchtähnliche Verhaltensmuster begünstigen.Wie selbstverständlich das Smartphone inzwischen zum Alltag gehört, verdeutlichte Hecker anhand der häufigen Unterbrechungen durch den Blick aufs Display. Im Durchschnitt werde etwa alle sieben Minuten auf das Handy geschaut. Dadurch bleibe das Gehirn ständig gefordert und komme nur schwer zur Ruhe. Gerade für Auszubildende, die sich im Betrieb und in der Berufsschule konzentrieren müssen, sei es deshalb wichtig, das eigene Nutzungsverhalten kritisch zu hinterfragen. Hecker empfahl drei einfache Fragen, die sich jeder stellen sollte, bevor er zum Smartphone greift: Warum greife ich gerade jetzt zum Handy? Wie lange möchte ich es nutzen? Und wie geht es mir danach? Wer sich diese Fragen regelmäßig stelle, könne eigene Gewohnheiten besser erkennen und bewusster entscheiden, wann die Handynutzung tatsächlich sinnvoll sei. Darüber hinaus gab der Referent zahlreiche praktische Tipps für den Alltag. Dazu gehören feste handyfreie Zeiten, ein klassischer Wecker statt des Smartphones am Bett und die Begrenzung der Bildschirmzeit über die Einstellungen des Geräts. Auch das Deaktivieren unnötiger Benachrichtigungen, der Schwarz-Weiß-Modus, das Verlassen überflüssiger WhatsApp-Gruppen und die Beschränkung des Startbildschirms auf wichtige Apps können helfen, die Nutzung zu reduzieren. Unterstützende Anwendungen wie der Flugmodus bieten weitere Möglichkeiten, unbewusstes Scrollen zu unterbrechen. Entscheidend sei letztlich, wieder bewusster im Hier und Jetzt zu sein.

Dass Gesundheit nicht nur im Kopf beginnt, zeigte Michaela Vater, Sportwissenschaftlerin von Amedos. Sie gestaltete im Anschluss eine aktive Bewegungspause und brachte die Teilnehmer in Schwung. Nach einer kurzen Imbisspause ging es anschließend in die Workshops, in denen die Auszubildenden selbst aktiv wurden.Dabei setzten sie sich mit ihrem eigenen Smartphone-Verhalten auseinander. Sie diskutierten, welche Apps besonders viel Zeit beanspruchen, welche Anwendungen im Alltag wirklich hilfreich sind und wie sich unnötige Bildschirmzeit reduzieren lässt. Gemeinsam sammelten sie praktische Tipps und Strategien, um bewusster mit dem Handy umzugehen und mehr Zeit für andere Dinge zu gewinnen.

Der Azubi Gesundheitstag soll aufgrund der großen Resonanz auch nächstes Jahr wieder stattfinden. Nähere Infos erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus Landkreis Deggendorf unter Gesundheitsregionplus@Landkreis-Deggendorf.de

Kategorien: Gesundheitsregion plus, Medieninfo

Seitenanfang

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.


Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Diese Seite verwendet Personalisierungs-Cookies. Um diese Seite betreten zu können, müssen Sie die Checkbox bei "Personalisierung" aktivieren.