05.11.2026 Sechs Treffen seit November 2023: Insgesamt 56 Teilnehmer im Landkreis Deggendorf
Mit einem letzten gemeinsamen Treffen im Landratsamt Deggendorf fand die Veranstaltungsreihe „Woaßt as no?!“ ihren Abschluss. Seit November 2023 wurde das Angebot im Landkreis Deggendorf insgesamt sechsmal durchgeführt. Dabei konnten insgesamt 56 Teilnehmer begrüßt werden. Die meisten von ihnen nahmen bei mehr als der Hälfte der Treffen teil und begleiteten das Projekt somit über einen längeren Zeitraum.
Das Projekt wird von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt. Die Gesundheitsregionplus Landkreis Deggendorf unterstützt das Projekt und begleitete die Umsetzung der insgesamt sechs Treffen vor Ort. Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Untersuchung, welchen Beitrag gemeinsame Aktivitäten, gezielte Bewegung und geistiges Training zur Erhaltung der geistigen und körperlichen Fitness und zur Demenzprävention leisten können.
Die Veranstaltungen sind Teil einer wissenschaftlichen Studie, bei der verschiedene Teilnehmergruppen miteinander verglichen werden. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Maßnahmen zur Demenzprävention beitragen können. Auf dieser Grundlage sollen künftig gezielte und wirksame Präventionskurse entwickelt und angeboten werden. Die Studie schafft hierfür eine wichtige wissenschaftliche Grundlage.
Im Rahmen der Workshops wurde zunächst die Alltagskompetenz der Teilnehmer anhand verschiedener praktischer Aufgaben erfasst. Dazu gehörten Tätigkeiten aus dem Alltag, die gleichzeitig Gedächtnis und Aufmerksamkeit erforderten. So mussten die Teilnehmer beispielsweise Geld zählen oder Medikamente sortieren. Eine besondere Denksportaufgabe bestand darin, Zahlen und Buchstaben nach einer bestimmten Systematik miteinander zu verbinden. Sämtliche Übungen wurden zeitlich erfasst, um die Leistungen und mögliche Fortschritte der Teilnehmer zu dokumentieren und ihre Entwicklung im Studienverlauf beobachten zu können. Durchgeführt und begleitet wurden die wissenschaftlichen Workshops von Dr. Christian Hetzel
vom Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln, Bettina Kammermeier von der SVLFG sowie Rainer Unrecht von der Gesundheitsregionplus Landkreis Deggendorf. Unterstützt wurden sie von der Praktikantin Alina Kollermann und der Präventionstrainerin Gerda Bachl-Staudinger.
Parallel zu den wissenschaftlichen Testungen gab es praktische Übungen. Dabei standen Übungen zur Förderung von Gleichgewicht, Beweglichkeit, Koordination und Muskelkraft im Mittelpunkt sowie spezielle Übungen für Gedächtnis, Merkfähigkeit und Konzentration. Die Kursleitung übernahmen Franziska Ketterl, Maria Münch und Franziska Kolbeck. Alle drei gehören der bestehenden Trainingsgruppe in Arnschwang an.
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