09.09.2024 Deggendorf. Den AOK-Gesundheitsbericht mit Gesundheitsdaten zu ausgewählten Krankheitsbildern im Landkreis Deggendorf hat kürzlich AOK-Direktor Jürgen Beck von der Direktion Bayerwald-Deggendorf an Dr. Thomas Grimm, stellvertretender Sachgebietsleiter des Gesundheitsamtes Deggendorf, übergeben. Die Analyse von Daten zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in den Kommunen und der Gesundheitsregionplus im Landkreis.
Die Förderung der Gesundheit und die Prävention von Krankheiten sind in jedem Lebensalter von entscheidender Bedeutung. „Als regionale Krankenkasse mit einem Marktanteil von circa 60 Prozent im Landkreis Deggendorf engagiert sich die AOK in der Gesundheitsförderung vor Ort und unterstützt Kommunen mit der Analyse lokaler Daten zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung“, so AOK-Direktor Jürgen Beck. Der Gesundheitsbericht zeigt an ausgewählten Krankheitsbildern von AOK-Versicherten die Bedeutung für den Landkreis Deggendorf auf.
Christa Katzdobler, Koordinatorin für Gesundheitsförderung bei der AOK Bayern, stellte dem Teilnehmerkreis aus der Gesundheitsregion, dem Gesundheitsamt und dem AOK-Beirat die Gesundheitsdaten und Entwicklungen in der Zeit von 2006 bis 2022 vor. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Diagnosen mit den am häufigsten Betroffenen gelegt wie Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes und Depression sowie der verstärkt auftretenden Demenz. Dabei wurden sowohl entsprechende Altersgruppen identifiziert und auch Vergleiche zu den bayernweiten Daten betrachtet.
„Wir sind sehr erfreut, dass die Daten des Landkreises zeigen, dass Diagnosen wie Rückenbeschwerden und Adipositas vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen zurückgehen, was für uns ein Zeichen ist, dass sich Prävention lohnt“, betonte Dr. Grimm vom Gesundheitsamt Deggendorf. Zudem liege der Landkreis in den meisten Diagnosen im bayerischen Schnitt. Mit den vorgestellten Daten kann der Bedarf an Gesundheitsförderung und Prävention besser eingeschätzt werden und Themen, Handlungsfelder und Zielgruppen identifiziert werden. „Der Gesundheitsbericht der AOK wird künftig in den Arbeitskreisen des Landratsamtes genauer analysiert werden, um entsprechende Schlüsse und Maßnahmen abzuleiten,“ ergänzte Rainer Unrecht, Leiter der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus. Er zeigte sich erfreut, dass gerade das mit dem Kreisjungendring, der AOK und der Gesundheitsregionplus gemeinsam entwickelte „FitKids-Mobil“ seine ersten Erfolge zeigt.
Bilduntertitel: (v. links)
Christa Katzdobler, AOK-Koordinatorin für Gesundheitsförderung
Alois Schraufstetter, AOK-Beiratsvorsitzender
Alexandra Zenger, AOK-Teamleitung Markt und Gesundheit
Jürgen Beck, AOK-Direktor
Dr. Thomas Grimm, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes Deggendorf
Dr. Alexandra Feicht, Ärztin am Gesundheitsamt Deggendorf
Rainer Unrecht, Leiter der Gesundheitsregionplus Deggendorf
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