Altholz_sonnenaufgang.jpg
Mountainbiken im Bayerischen Wald
Isarmündung - rechts Isar - links Donau
Kinder im Regen
Himmelbergschlösschen (Metten/Neuhausen)
ulrichsberg_wald.jpg

Sonderausstellungen

„GLADIATOREN – Superstars der Antike“ Sonderausstellung im Museum Quintana in Künzing

vom 20. Mai bis 20. November 2022

Kaum ein anderer Beruf der römischen Antike hat unser Bild vom „Alten Rom“ so sehr geprägt wie der des Gladiators. Dass nicht jeder Gladiator ein Sklave war, dass die Niederlage in der Arena nicht automatisch den Tod bedeutete und dass es auch weibliche Gladiatoren gab, erfährt man in der Wanderausstellung des Archäologischen Museums Kelheim, die ab dem 20. Mai 2022 im Museum Quintana in Künzing zu sehen sein wird. In der Ausstellung zeigen lebensgroße Figurinen mit hochwertigen Repliken der Bewaffnung anschaulich die Ausrüstung der Gladiatoren. Weitere Repliken archäologischer Funde aus Pompeji sowie aus den römischen Provinzen vermitteln eine Vorstellung vom Alltag der Kämpfer. Wie sehr sich antike und gegenwärtige Lebenswelten trotz aller Unterschiede ähneln können, zeigt sich schließlich in den vielen Kopien römischer Souvenirs, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind.

Erweitert wird die Wanderausstellung im Museum Quintana um eine exklusive Sonderschau zum römischen Amphitheater von Künzing. Die Überreste des hölzernen Amphitheaters wurden im Jahr 2003 völlig überraschend durch die Kreisarchäologie Deggendorf freigelegt. Vom gesamten Limes sind nur sehr wenige derartige Anlagen bekannt. Die Entdeckung der Künzinger Arena war daher eine archäologische Sensation, über die sogar in der Tagesschau berichtet wurde. Seit Juli 2021 sind die untertägig erhaltenen Überreste des Amphitheaters zusammen mit einem kleinen Teil der Zivilsiedlung des römischen Künzings Teil des UNESCO-Welterbes „Grenzen des römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“. In der Ausstellung werden erstmals völlig neue Forschungserkenntnisse zu hölzernen Amphitheatern präsentiert. Außerdem wird der Frage nachgegangen, wieso gerade in Künzing ein solches Theater errichtet wurde und welche Veranstaltungen dort stattgefunden haben könnten. Ein weiteres Highlight bildet die Rekonstruktion einer römischen Kaiserstatue, die vielleicht anlässlich eines Kaiserbesuchs entstanden ist.

Ein weiteres Highlight zur dieser Sonderausstellung sind die Künzinger Römertage am 23. und 24. Juli 2022. Hier wird am Platz hinter dem Museum ein Römerlager aufgebaut. Es gibt an beiden Tagen ein Programm für die großen und kleinen Besucher.

Bei Fragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich an:
Herrn Dr. Roman Weindl, Museumsleiter
E-Mail:           roman.weindl@kuenzing.de
Telefon:         08549 9731–12

Museum Quintana - Archäologie in Künzing

Osterhofener Straße 2
94550 Künzing
Adresse in Google Maps anzeigen
Telefon: 08549 973112

Max Stiller – Linie|Fläche|Raum

vom 09. Juli bis 09. Oktober 2022

Max Stiller wurde 1957 in Neuss am Niederrhein geboren. Nach seinem Studium der Mathematik in Köln begann er 1991 mit der bildnerischen Autodidaktik, wenig später wurde er als freiberuflicher Grafiker tätig. Während dieser Zeit setzte sich Stiller mit Oberflächengestaltung, Farben, Raumgeometrie und geometrischen Bildsprachen auseinander. Seit 2005 widmet er sich hauptberuflich seiner Kunst. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen.

Das zentrale Thema in Max Stillers Arbeiten ist die Verknüpfung von Räumen unter Anwendung geometrischer Bildsprachen. Er entwickelt unter Zuhilfenahme eines sehr strengen Vokabulars einen eigenen Bildsprachendialekt. Inspiriert von Lyonel Feininger, der ihm die Poesie von Prismen und Dreiecken näherbrachte, und Umberto Boccioni, ist die Spannung zwischen Objekt und umgebenden Raum der Protagonist in Stillers Werk.

Der Hauptsatz seiner Arbeit erhebt die Forderung, das Objekt und den es umgebenden Raum miteinander zu verbinden. Im Überraum, der in erster Linie eine virtuelle Vorstellung ist, entstehen imaginäre Körper, die das Objekt durchdringen und zerlegen und es unterschiedlichen Räumen zuordnen. Der imaginäre Raum selbst wird so zum zerlegenden Instrument. So entstehen faszinierende Bilder, die durch das Zusammenspiel und die Wechselwirkung von strenger Geometrie, Raumwirkung und Farbe die Betrachtenden in ihren Bann ziehen.

Ausstellungseröffnung:
08.07.2022, 19 Uhr in der Stadtgalerie im Stadtmuseum

Sonntagsführung durch die Ausstellung
17.07. um 14 Uhr
18.09. um 14 Uhr

Eintritt inkl. Führung 3,00 €, ermäßigt 2,00 € / ohne Führung 1,50 €, ermäßigt 1,00 €

Eintrittskarten erhalten Sie an der Kasse im Stadtmuseum.

Stadtmuseum Deggendorf

Östl. Stadtgraben 28
94469 Deggendorf
Adresse in Google Maps anzeigen
Telefon: 0991 2960555

Öffnungszeiten

Mo. geschlossen
Di. – Sa. 10:00 – 16:00 Uhr
So. & Feiertage 10:00 – 17:00 Uhr

Ausstellung: Tatort Garten – Ödnis oder Oase

vom 21. Oktober bis 18. November 2022

Gärten könnten Lebensraum für alle sein, für Menschen genauso wie für eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Daher ist es erstaunlich, wie viele Gärten in der Stadt und im Landkreis mit Gabionen und ausgedehnten Schotterflächen als „Gärten des Grauens“ angelegt werden.

Die Kreisgruppe Deggendorf des BUND Naturschutz hat zu diesem Thema eine Foto-Ausstellung nach Deggendorf geholt. In Kooperation mit den Gartenbauvereinen und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) zeigt der Verband vom 21. Oktober bis zum 18. November Bilder zur Gartengestaltung unter dem Titel „Tatort Garten: Ödnis oder Oase“ in den Räumen der Stadtbibliothek Deggendorf.

Die Ausstellung soll vor allem Werbung machen für naturnahe Gärten. „Wir freuen uns sehr, dass Frau Petra Holzapfel die Eröffnung mit einem Vortrag bereichern wird, und wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Beteiligten für die super Unterstützung, die wir erfahren haben“, erklärt Georg Kestel, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe. Die Veranstalter laden am Freitag, 21. Oktober ab 19 Uhr zur Vernissage in die Stadtbibliothek ein.

Etwa ein Viertel der heimischen Tierarten wird auf den Roten Listen bedrohter Arten geführt. Darunter befinden sich mittlerweile auch früher häufige Gartenvögel, Eidechsen, Schmetterlinge, Wildbienen und Insekten. Sie könnten in naturnahen Gartenflächen leicht Zuflucht finden. Leblose Vorplätze, triste, kahle Balkone und Schotter-Gärten verstärken dagegen den Abwärtstrend in der biologischen Vielfalt.

Schotter-Gärten oder aufgestellte Schotter-Gabionen heizen sich im Sommer stark auf und strahlen die Hitze auch nachts an die Hauswände und in die Wohnräume. Dadurch wird es noch heißer, trockener und staubiger in den Wohngebieten.

Die Veranstalter möchten mit der Ausstellung daher bewusst gegensteuern: Es braucht eigentlich nicht viel, um Tieren und Pflanzen den nötigen Raum zum Überleben zu geben. Oft reicht Nichtstun, um echte Wohlfühl-Oasen für alle zu schaffen. Die Ausstellung zeigt Bilder, auf denen sich Natur sogar im kleinsten Winkel entfaltet – wenn man sie nur lässt.

Ausstellungseröffnung mit Vortrag: Freitag, 21. Oktober 2022, 19.00 Uhr
Referentin: Petra Holzapfel, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Landratsamt Deggendorf
Ort: Stadtbibliothek Deggendorf.
Die Ausstellung ist bis Freitag, den 18. November während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Deggendorf zu sehen.

Eine Kooperation zwischen dem Bund Naturschutz e. V. und der Stadtbibliothek Deggendorf.

Stadtbibliothek Deggendorf

Rosengasse 10
94469 Deggendorf
Adresse in Google Maps anzeigen
Telefon: 0991 2960 525
Seitenanfang

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.


Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Diese Seite verwendet Personalisierungs-Cookies. Um diese Seite betreten zu können, müssen Sie die Checkbox bei "Personalisierung" aktivieren.