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Sonderausstellungen

Sonderausstellung Max Huber - Verborgene Landschaften und Menschen

vom 14. Januar bis 26. Februar

Am 13. Januar wird in der Kunstsammlung Ostbayern (Hengersberg) um 19.00 Uhr die Ausstellung „Max Huber - Verborgene Landschaften und Menschen“ eröffnet. Der Maler Max Huber hat in Deggendorf gelebt. Unaufdringlich, aber unübersehbar hat er das kulturelle Gesicht dieser Stadt – unter anderem durch sein herausragendes Engagement bei der Deggendorfer Künstlergruppe – mitgeprägt. Max Huber machte seine Heimat zum Mittelpunkt seines Schaffens.

Eine wesentliche Grundlage seiner Bilder sind dessen zeichnerische Fähigkeiten, die ihnen einen spannungsreichen Rhythmus verleihen. Auch die Farbe spielt eine entscheidende Rolle im Schaffen von Max Huber: Sie kann sowohl kräftig bzw. offensiv als auch zurückhaltend wirken. Arbeiten in Öl und Aquarell zeigen keine kubistische Strenge. Unermüdliche Naturstudien, die impressionistische Aneignung eines Motivs und die expressionistische Umsetzung bestimmen das bildnerische Denken Max Hubers in der Auseinandersetzung mit Landschaften und figürlichen Darstellungen. Mit Max Huber hat Niederbayern im Jahr 1987 einen Künstler verloren, dessen Werke eine tiefe Empfindsamkeit ausdrücken und die die Gabe widerspiegeln, hohe Erlebniskraft expressiv ungemindert mitzuteilen. Sein langjähriger Künstlerkollege Karl Tyroller (Straubing) sagte, dass „im Werk Max Hubers die bedeutenden Bereiche der Kunst, - Landschaft, Figur und freie Komposition – ineinanderfließen. Sie bestimmen die unverwechselbare Eigenart dieses Künstlers.“ Huber war getrieben von ungestümen Temperament, Eigenwilligkeit, Arbeitswut und auch verstecktem Schalk. So bedingungslos er im Gestaltungsprozess versinken konnte, so ausschließlich bedurfte er der je neuen Anschauung vertrauter Dinge und Menschen. Die Lust, optisch und gedanklich gesicherte Motive mit immer neuem Schwung anzugehen, blieb für ihn ein wichtiger Schaffensimpuls. Eindeutig artikuliert er sich in den straffen Figurationen mit Menschen des täglichen Lebens. In spröder Malerei hebt er spannungsreiche Situationen heraus: Gesten und Blicke der Bestürzung oder der freudigen Begegnung scheinen plötzlich erstarrt zu sein. Momente der Diskussion und der Entscheidung, aber auch des unreflektierten Verharrens bestimmen den Charakter der Gruppenbilder. Schlagende Farbgebung, Einschränkung proportionaler Stimmigkeit und abgrenzende Konturen steigern die Aussage. Diese griffige Vereinfachung ist nur möglich auf der Grundlage visueller und gestalterischer Beherrschung des Gegenstandes.

Die Ausstellung ist vom 14. Januar bis zum 26.Februar 2023 zu sehen.

Kunstsammlung Ostbayern

Passauer Straße 38
94491 Hengersberg
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Telefon: 09901 2809 oder 9307-19 (Marktverwaltung)

Öffnungszeiten

Samstag und Sonntag ganzjährig + von Dezember bis April zusätzlich an allen Feiertagen jeweils von 14-17 Uhr

Führungen gerne auch außerhalb der Öffnungszeiten nach tel. Vereinbarung oder per E-Mail-Anfrage

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