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Zur aktuellen Hochwasserlage im Landkreis Deggendorf – Prognose: vorsichtig optimistisch

02.06.2024 Stand Sonntag-Abend 2. Juni 2024 Örtliche Einsatzleitung unter Federführung von KBR Erwin Wurzer eingerichtet;

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Am Sonntag-Abend fand auf Einladung von Landrat Bernd Sibler im Landratsamt eine Lagebesprechung statt, an der Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf, der Feuerwehren, des THW, der Bundeswehr, der Polizeiinspektion Deggendorf, der Polizeiinspektion Plattling, der Verkehrspolizei, der Bundespolizei, der Wasserschutzpolizei, der Wasserwacht, des BRK, der Bergwacht, der Integrierten Leitstelle der Führungsgruppe Katastrophenschutz beim Landratsamt Deggendorf usw. teilnahmen.

Aufgrund der aktuellen Hochwassersituation wurde eine örtliche Einsatzleitung unter Federführung von Kreisbrandrat Erwin Wurzer eingerichtet. Dabei handelt es sich um die Vorstufe eines Katastrophenfalles.

Wie bereits am Sonntag-Vormittag gemeldet, spitzt sich die Hochwasserlage aktuell auch im Landkreis Deggendorf weiter zu. Der Scheitelpunkt für die Isar wird am Pegel Plattling am Montag über der höchsten Meldestufe 4 erwartet. Aufgrund des gut ausgebauten Hochwasserschutzes der Isar im Bereich des Landkreises Deggendorf geht das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf davon aus, dass es zu keinen signifikanten Überschwemmungen kommen wird.

Für die Donau wird der Scheitelpunkt am Pegel Deggendorf am Dienstag/Mittwoch weit über der höchsten Meldestufe 4 erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass die Meldestufe mehrere Tage anhält. Das heißt, dass mit einer endgültigen Entspannung der Lage nicht vor kommendem Wochenende zu rechnen ist.

Nach Aussage von Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf wird von einem 20-jährigen Hochwasser ausgegangen. Die zu erwartenden Pegelstände lt. Hochwassernachrichtendienst Bayern liegen unter dem Hochwasser von 2013. Nachdem seither die Dämme auch an der Donau durch intensive Baumaßnahmen gestärkt wurden, ist die Prognose für den Landkreis Deggendorf vorsichtig optimistisch.

Der Schwerpunkt der Einsatzkräfte liegt aktuell bei der Dammbaustelle in Niederalteich.

Die seit Samstag laufenden Einsatzmaßnahmen der Freiwilligen Feuerwehren in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, dem THW und der BRK-Wasserwacht zur Sicherung der Dammbaustelle in Niederalteich wird mit Hochdruck fortgeführt.
In Niederalteich waren und sind an der Dammbaustelle ca. 450 Mitglieder aus ca. 50 Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Deggendorf unter der Leitung von Kreisbrandrat Erwin Wurzer im Schichtbetrieb im Einsatz; unterstützt von Helfern der BRK-Wasserwacht und Helfern des THW und den örtlichen Bauhöfen.
Es ist davon auszugehen, dass die Sicherungsmaßnahmen der Dammbaustelle mit Sandsäcken usw. bis Mitternacht von Sonntag auf Montag abgeschlossen werden können.

Ein weiterer Einsatzbereich ist die Dammbaustelle in Metten.

In Metten erfolgt bei der Dammbaustelle eine Verstärkung mit Kiesmaterial. Derzeit sind hierfür 40 Baumaschinen im Einsatz. Die Sicherung erfolgt zügig und reibungslos. Mit dem Ende der Arbeiten wird bis Mitternacht von Sonntag auf Montag gerechnet.

 

Aktuelle Vorgehensweise:

In enger Abstimmung mit der Spitze des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf werden die Wetterlage und die Prognosen bzgl. steigender Pegel äußerst aufmerksam verfolgt.  Mit Kreisbrandrat Erwin Wurzer an der Spitze und den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren, die vor Ort die Deiche sichern sowie weiteren Einsatzkräften werden die umfangreiche Vorsorgemaßnahmen koordiniert.

Dammwachen wurden installiert.

 

Landrat Bernd Sibler machte sich selbst ein Bild von den Einsatzbereichen in Niederalteich, Metten und Offenberg.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag informierte er sich in Niederalteich vor Ort.
Am heutigen Sonntag-Nachmittag in Metten und Offenberg.

Landrat Bernd Sibler dankte den Einsatzkräften und zollte ihnen großen Respekt für die motivierte und umsichtige Vorgehensweise.
Die Einsatzleitung geht aufgrund der seit 2013 erfolgten Baumaßnahmen / Sicherungsmaßnahmen an den Dämmen davon aus, dass auch in den Bereichen Osterhofen und Fischerdorf nicht mit nennenswerten Problemen zu rechnen ist.

Bei der Lagebesprechung dankte der örtliche Einsatzleiter Erwin Wurzer ausdrücklich allen Einsatzkräften für die höchst routinierte und engagierte Zusammenarbeit: „Respekt an die Mannschaften – es läuft sehr gut!“

Landrat Bernd Sibler und der Einsatzleiter rufen die Bevölkerung nochmals eindringlich dazu auf Dämme und sonstige Hochwasserschutzeinrichtungen nicht zu betreten und auch die hochwasserführenden Gewässer keinesfalls zu befahren (z.B. mit Kanu…). Auch abgesperrte Dammhinterwege oder bereits überflutete Flächen sollen keinesfalls betreten oder befahren werden.

Kategorien: Landkreis, Amt & Service, Hochwasser

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