Erster Austausch zur Berufsorientierung im Landkreis Deggendorf
Auf Einladung von Landrat Bernd Sibler versammelten sich über 50 Akteure, die sich intensiv mit der Berufsorientierung an Schulen im Landkreis Deggendorf beschäftigen. Gastgeber dieses ersten Treffens war die Firma STREICHER, die ihre Räumlichkeiten in der Deggenau zur Verfügung stellte.
Bei der Begrüßung hob Stefan Weinberger von der Gastgeberfirma hob bei den Grußworten die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. In seiner Eröffnungsrede betonte Landrat Bernd Sibler die essenzielle Bedeutung einer angepassten und effizienten Berufsorientierung an den Schulen. „Es gilt, die vielen verschiedenen Angebote und Anbieter transparent für alle Beteiligten zu machen. Bei einem so breiten Angebot ist es unerlässlich, dass Informationen schnell fließen und sämtliche Hilfestellungen optimal genutzt werden“, erklärte Sibler. „Gemeinsam können wir die Berufsorientierung für unsere Schüler entscheidend verbessern und sie bestmöglich auf die Herausforderungen in der Berufswelt vorbereiten“, appellierte er an die Anwesenden.
Der Nachmittag bot eine wertvolle Plattform für den Austausch. Günther Geiger von der Mittelschule Hengersberg und Dominik Schwarz von der Realschule Osterhofen präsentierten ihre Konzepte zur Berufsorientierung, die darauf abzielen, Schüler bestmöglich auf den Übergang ins Berufsleben vorzubereiten. Stefan Weinberger und Daniela Loy von STREICHER informierten die Teilnehmer über ihre bereits bestehenden Aktionen in Zusammenarbeit mit Schulen und äußerten zugleich einige Wünsche an die Lehrkräfte. Besonders wichtig sei eine optimierte Abstimmung der Praktikumszeiten sowie die Überlegung, einzelne Jobmessen zusammenzulegen, um den Schülern ein umfassenderes Bild der Berufswelt zu vermitteln und zugleich die Firmen zu entlasten.
Regionalmanager Herbert Altmann stellte anschließend ein paar Projekte des Regionalmanagements und des Arbeitskreises SchuleWirtschaft vor. Er blickte auf seine Erfahrungen in den Projekten zurück und zeigte potenzielle Vorteile und Effekte eines Netzwerks unter den Akteuren der Berufsorientierung auf. „Durch eine bessere Koordination der Maßnahmen, einen stetigen Informationsaustausch und eine effizientere Nutzung der regionalen Ressourcen können wir die Qualität der Berufsorientierung weiter steigern. Wir können den Aufwand der Schulen reduzieren und den Übergang von der Schule in den Beruf für jeden Schüler verbessern“, so Altmann.
In einem anschließenden Austausch und bei einer Betriebsführung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen und tiefere Einblicke in die Arbeitsweise und Bereiche der Firma STREICHER zu gewinnen. Die Erkenntnisse und Informationen, die während dieser Führung gesammelt wurden, sollen künftig nicht nur die Schulen, sondern auch Eltern und Schüler erreichen, um so eine informierte Berufswahl zu unterstützen.
Das Treffen soll der Auftakt für weitere Kooperationen und den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren im Landkreis Deggendorf sein. Bei einer Online-Umfrage können die Teilnehmer ihre Eindrücke, Ideen und Gedanken ans Regionalmanagement zurückmelden. Entsprechend den Ergebnissen wird das neue Netzwerk in Zukunft organisiert. Dabei werden bestimmte Bereiche über den Arbeitskreis SchuleWirtschaft Deggendorf fortgeführt. Dieser soll als zentraler Baustein in der Verbindung zwischen Schulen und der Wirtschaft weiter ausgebaut werden.
Interessierte Akteure aus der Berufsorientierung, die sich dem Netzwerk anschließen wollen, können sich gerne beim Regionalmanagement Deggendorf melden.
Landkreis Deggendorf