Regionale und überregionale Tätigkeit und Netzwerkarbeit des gesundheitlichen Sozialdienstes (GSD)
Der Gesundheitliche Sozialdienst (GSD) etabliert im Landkreis Deggendorf Netzwerke im psychosozialen Bereich. Zielsetzung ist die Schaffung von Synergieeffekten in der sozialen Versorgungsstruktur sowie die Verbesserung der Vernetzung der einzelnen Akteure. Wir sind fachlicher Ansprechpartner bei der Etablierung von neuen sozialen Maßnahmen, erheben und stellen Bedarfe auf wissenschaftlicher Grundlage fest und geben konkrete Maßnahmenempfehlungen für politische Entscheidungsträger und -organe ab (zum Beispiel an den Planungs- und Koordinierungsausschuss des Bezirks Niederbayern). Wir unterstützen die Einführung neuer Angebote und arbeiten innovative Konzepte aus. Wir entwickeln Aktionen (Fachtage, Fortbildungen, Veranstaltungen, Workshops) zu den Jahresschwerpunktthemen des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention. Die Tätigkeit wird von unseren Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen umgesetzt, die zum Teil therapeutische sowie traumapädagogische Zusatzqualifikationen aufweisen.
Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Deggendorf
Die Geschäftsführung der PSAG Deggendorf mit Unterarbeitskreisen und des Suchtarbeitskreises Deggendorf/Regen obliegt dem Gesundheitlichen Sozialdienst (GSD). Gemäß den bayerischen Grundsätzen zur Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen soll der regionale Steuerungsverbund (PSAG) ein Zusammenschluss aller an der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen Beteiligten einer Region sein, der die Versorgungsverantwortung im weiteren Sinne für diese Region entsprechend den Vorgaben der Grundsätze übernimmt.
Folgende Aufgaben nimmt die PSAG Deggendorf gemäß den Grundsätzen wahr:
• Sicherstellung der fachlichen Koordination und Steuerung
• regionale Berichterstattung im psychosozialen Bereich
• Durchführung von Präventionsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit
• Unterstützung der Anti-Stigma-Bewegung
• Initiierung von regionalen Beschwerdestellen
• Anregung von und Mitwirkung bei sozialpolitischen Initiativen
• Koordinierungsfunktionen
• Ermittlung und Formulierung des regionalen Bedarfs
Regionale Netzwerktätigkeit zum einrichtungsübergreifenden Management multiresistenter Erreger (MRE), sog. MRE-Netzwerktätigkeit
Die Zunahme von multiresistenten Erregern (MRE) wie MRSA oder anderer Erreger (z. B. ESBL, 3MRGN, 4MRGN, VRE) sind besorgniserregend, da gegen diese Krankheitserreger nur noch wenige verfügbare Antibiotika wirken. Um dem neuen Auftreten von Resistenzen bei Bakterien entgegenzuwirken, gibt es in ambulanten und stationären medizinischen Einrichtungen unterschiedliche Herangehensweisen. Hierzu zählt beispielsweise das Antibiotic Stewardship (ABS).
Ein regelmäßiger Austausch unter den beteiligten Akteuren, z. B. Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen ambulanten Operierens (siehe § 1 Nrn. 1 bis 8 MedHygV) ist daher von herausragender Bedeutung und Ziel des sogenannten MRE-Netzwerkes. Das MRE-Netzwerk tagt mindestens einmal jährlich. Ziel dieser Netzwerkbildung ist der Informationsaustausch, die Erarbeitung regionaler Standards und die Umsetzung bestehender Empfehlungen zu multiresistenten Erregern (§ 14 Abs. 3 MedHygV).
Diese Aufgabe nimmt insbesondere unser wissenschaftlicher Mitarbeiter auf rechtlicher Grundlage wahr und sichert dieses fachlich ab. Das Netzwerk wird in kollegialer Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Dingolfing-Landau abgehalten. Die Orte der Treffen wechseln in Rotation.
Sollten Sie medizinisches Fachpersonal sein und in einer medizinischen Einrichtung arbeiten sowie an einer Mitwirkung Interesse haben, dann melden Sie sich gerne bei uns.
Regionale Netzwerkarbeiten, Vernetzungen und Tätigkeiten:
PSAG Deggendorf
Suchtarbeitskreis Deggendorf/Regen
Interaktion und Mitwirkung in der GesundheitsregionPlus
Vernetzung innerhalb des Gesundheitsforum
MRE-Netzwerk (nach § 14 Abs. 3 MedHygV)
Fachliche Beratung und Mitwirkung im Rahmen der Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) (Heimaufsicht; PfleWoQG, AV-PfleWoQG)
Vollzug des BtMG nach der ZustVAMÜB
Austausch im interdisziplinären Ausbruchsteam (Lebensmittelüberwachung des Sachgebiet 34, Sachgebiet 35)
Tätigkeit im Ankerzentrum (Untersuchung nach § 62 AsylG)
Überregionale Netzwerkarbeiten und Vernetzungen:
Teilnahme am LARE-Symposium
Teilnahme am ÖGD-Kongress
Teilnahme am Geschäftsführertreffen der PSAGen Niederbayern
| Hilfreiche Verlinkungen | |
|---|---|
| PSAG Deggendorf |
PSAG | Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft DEG (landkreis-deggendorf.de) |
| Gesundheitsregion Plus, Landratsamt Deggendorf |
https://www.landkreis-deggendorf.de/wirtschaft-regionalmanagement/gesundheitsregion-plus/ |
| Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) – (ehemals Heimaufsicht), Landratsamt Deggendorf |
https://www.landkreis-deggendorf.de/leben-arbeiten/soziales-senioren/heimaufsicht/ |
| Veterinäramt, Lebensmittelüberwachung |
https://www.landkreis-deggendorf.de/leben-arbeiten/gesundheit/veterinaeramt/ |
| Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) | |
| RKI zu regionalen MRE-Netzwerken |
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Netzwerke/Netzwerke_node.html |
| Antibiotic Stewardship (ABS) | |
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Deggendorf
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Dienstag: 7.30 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
Mittwoch: 7.30 - 12.30 Uhr
Donnerstag: 7.30 - 17.00 Uhr
Freitag: 7.30 - 12.00 Uhr
Landkreis Deggendorf