Nach etwas längerer Pause hat sich zum Jahresende 2024 das Unternehmer-Netzwerk Osterhofen wieder getroffen. Rund 30 Unternehmer waren der Einladung von Landrat Bernd Sibler und Bürgermeister Thomas Etschmann gefolgt. Beim "Haber" begrüßte zunächst Bürgermeister Thomas Etschmann die Unternehmer. Dabei ging er auf die wichtige Rolle der Unternehmer für die Weiterentwicklung der Stadt ein. Zudem stellte er heraus dass die Stadt mit dem Format der regelmäßigen Unternehmer-Netzwerktreffen die Belange und Bedürfnisse der Wirtschaft direkt aufnehmen und in die Arbeit von Verwaltung und Politik einfließen lassen will.
Dass die Wege nicht weit sind und dass sich die Behörden auch als Dienstleister sehen, unterstrich Stv. Landrat Josef Färber bei seinen Grußworten. "Für uns sind die kurzen Wege sehr wichtig. Auch, dass diese frühzeitig genutzt werden, falls es Vorhaben oder Schwierigkeiten gibt, kann von großen Vorteil sein." Als Beispiele nannte er in erster Linie die Abteilung Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung. Sowohl Regionalmanager Herbert Altmann als auch Wirtschaftsreferent Andreas Ober sowie Rückkehrerin Anna-Maria Furchert waren anwesend. Diese stellen für die Unternehmen die Kontakte zu den Fachstellen her.
Im Anschluß an die Begrüßungen ging Regionalmanager Herbert Altmann auf die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ein. Dabei verwies er auf die Ergebnisse anderer Unternehmer-Netzwerke im Landkreis. "Das Regionalmanagement betreut mittlerweile Unternehmer-Treffen in Plattling, Großwalding, Hengersberg und Fischerdorf. Zudem gibt es regelmäßige Treffen mit den Betriebs- und Personalräten. Bei den Treffen nehmen wir viele Herausforderungen- auch spezielle in den einzelnen Gewerbegebieten- auf und können entsprechend handeln", führte Altmann aus. Ein wichtiger Punkt ist immer der Kontakt zu den Fachstellen. Dabei laufen viele Fäden im Landratsamt zusammen- entsprechend eng sind die Kontakte insbesondere der Wirtschaftsförderung zu den verschiedenen Ansprachpartnern. Eine der wichtigsten Stellen war beim Treffen auch anwesend: Franz Eckl vom Bauamt, zuständig für Baugenehmigungen, stellte kurz sich und die neuesten Entwicklungen im Baurecht vor. Zugleich ging er auf die Besonderheiten beim Bauen im Überschwemmungsgebiet ein. Ein großer Teil Osterhofens ist davon betroffen. Entsprechend viele Nachfragen kamen von den Unternehmern.
Dann ging Herbert Altmann auf die Möglichkeiten der Unternehmer in Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement ein. Vor allem im Bereich Fachkräftegewinnung und -sicherung hat das Regionalmanagement seit 15 Jahren viele Aktionen und Projekte ins Leben gerufen. Als Beispiel nannte er die Ausbildungstour, den Nachwuchs-Handwerkertag oder auch die Azubi-Speed-Datings und die Azubi-Rotation. Ein Schlüssel ist hier der intensive Kontakt zu den Schulen im Landkreis. "Beim Übergang von der Schule in den Beruf ergeben sich viele Möglichkeiten, die bisher noch nicht genutzt werden. Diese wollen wir den Kindern und Unternehmen öffen", so Altmann.
Als letzten offiziellen Punkt des Treffens stellte sich ein besonderer Partner des Netzwerks im Landkreis vor: Thomas Keller stellte sich und das ITC1 in Deggendorf vor. Neben dem Technologie-orientierten Gewerbepark beherbergt das ITC1 mittlerweile auch das Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern. Dies bietet auch den bereits etablierten Betrieben immer wieder neue Ideen und Hilfen an.
Nach einer kleinen Diskussion bedankte sich Bürgermeister Thomas Etschmann bei den Anwesenden. Er freute sich sehr über den regen Austausch und sprach sich für die Fortesetzung der Treffen aus. An den Tischen und im direkten Austausch mit den verschiedenen Ansprechpartnern wurden im lockeren Rahmen weitere Themen und Ideen besprochen.
Landkreis Deggendorf