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Winter auf der Rusel

Demenzwoche im Landratsamt Deggendorf

26.10.2022 Demenzwoche im Landratsamt Deggendorf - Vorträge und Ausstellungen für Angehörige und Fachkräfte von 24.—28. Oktober 2022

Eine Demenz ist für Betroffene und deren Angehörige eine große Herausforderung und stellt im Alltag oftmals eine starke Belastung dar. Im Landratsamt Deggendorf finden dazu Vorträge und Ausstellungen für Angehörige und Fachkräfte statt. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Thema Demenz zu sensibilisieren, und die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen sowie deren Teilhabemöglichkeiten zu verbessern. Programm im Landratsamt Deggendorf:

Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ und interaktiver Demenzparcours

  • Mit Betreuung: Mo und Mi von 17-18 Uhr und Fr von 12-13 Uhr (Landratsamt Foyer)
  • Ohne Betreuung: Mo bis Fr zu den Öffnungszeiten im Landratsamt Deggendorf (Landratsamt Foyer)

Vortrag „Krankheitsbild Demenz und seine Herausforderungen“

  • Für Pflegefachkräfte: Montag, 24.10. von 14-16 Uhr (großer Sitzungssaal)
  • Für Angehörige: Montag, 24.10. ab 18 Uhr (großer Sitzungssaal)
  • Referentin: Johanna Myllymäki von der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern

Vortrag „Wege Demenz zu vermeiden“

  • Mittwoch, 26.10. ab 18 Uhr (großer Sitzungssaal)
  • Teilnahme möglich in Präsenz im Landratsamt oder online über Microsoft Teams: Link zur Teilnahme Klicken Sie hier, um an der Besprechung teilzunehmen
  • Referent: Prof. Dr.  Michael Schönberg (Gesundheitsamt Deggendorf)

Schulung für ehrenamtlich tätige Einzelpersonen

  • Freitag, 28.10. von 13-18 Uhr (großer Sitzungssaal)
  • Referenten: Johanna Myllymäki und Simona Sandl von der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern
  • Nähere Informationen zur Schulung unter: www.einzelperson-bayern.de

Eine Anmeldung ist nur für die Schulung am 28.10. nötig und entweder telefonisch unter 0991 3100-162 oder per Mail an Demenz@lra-deg.bayern.de möglich.

Nähere Informationen zu den Angeboten

Vortrag: Krankheitsbild Demenz und seine Herausforderungen – für Pflegekräfte

Am Montag, den 24. Oktober startet die Aktionswoche mit dem Vortrag „Krankheitsbild Demenz und seine Herausforderungen“ mit Referentin Johanna Myllymäki von der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern. Der Vortrag wird einmal von 14-16 Uhr für Pflegefachkräfte und einmal ab 18 Uhr für Angehörige angeboten. Die Referentin geht u.a. auf verschiedene Demenzformen ein und klärt, wie eine Kommunikation mit Menschen mit Demenz gelingen kann. Zudem werden Entlastungsangebote für Angehörige aufgezeigt. Beim Vortrag für Pflegefachkräfte werden verstärkt Krankheitsbilder, Versorgungs- und Therapiemöglichkeiten (Grundsätze der gerontopsychiatrischen Pflege) und Handlungsmöglichkeiten beim Umgang mit Stress in der Pflege besprochen. Am Ende der Veranstaltung steht die Referentin für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Themen:

  • Demenzformen / Krankheitsbilder und –verlauf / Versorgungs- und Therapiemöglichkeiten/ Stand der aktuellen Forschung
  • Die Welt der Demenzerkrankten und das Selbstbild / Der Weg des Pflegenden zu einem besseren Zugang zu der inneren Welt der Menschen mit Demenz / Grundsätze der gerontopsychiatrischen Pflege
  • Kommunikation mit Menschen mit Demenz / Konzepte (z.B. Validation) / Wenn die Kommunikation nicht mehr geht, gibt es noch viel zu Sprechen…
  • Wenn das Verhalten die Pflege herausfordert / Stress immer Vorprogrammiert? / Ursachensuche für das aufreibende Verhalten, und Wege aus den täglichen Sackgassen / Handlungsmöglichkeiten und deren Grenzen
  • Fokus auf die Zu- und Angehörige: was brauchen (begleitende) Zu- und Angehörige?

Vortrag: Krankheitsbild Demenz und seine Herausforderungen – für Angehörige

Am Montag, den 24. Oktober startet die Aktionswoche mit dem Vortrag „Krankheitsbild Demenz und seine Herausforderungen“ mit Referentin Johanna Myllymäki von der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern. Der Vortrag wird einmal von 14-16 Uhr für Pflegefachkräfte und einmal ab 18 Uhr für Angehörige angeboten. Die Referentin geht u.a. auf verschiedene Demenzformen ein und klärt, wie eine Kommunikation mit Menschen mit Demenz gelingen kann. Zudem werden Entlastungsangebote für Angehörige aufgezeigt. Beim Vortrag für Pflegefachkräfte werden verstärkt Krankheitsbilder, Versorgungs- und Therapiemöglichkeiten (Grundsätze der gerontopsychiatrischen Pflege) und Handlungsmöglichkeiten beim Umgang mit Stress in der Pflege besprochen. Am Ende der Veranstaltung steht die Referentin für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Themen:

  • Demenzformen/ Krankheitsbilder und –verlauf / Ist Vorbeugen der Erkrankungen möglich?
  • Warum ist Diagnose Demenz sinnvoll, und wann sollte sie erfolgen? Wo erhält der Betroffene eine Diagnose und was gehört dazu
  • Nach einer Diagnose - Vorsorge treffen:  Warum ist diese Aufgabe so zentral?
  • Demenzerkrankte zu Hause:  Stress immer vorprogrammiert? Wege aus den täglichen Sackgassen zu einem leichteren Umgang mit dem Alltag.
  • Versorgungs- und Therapiemöglichkeiten / Entlastungsangebote für Zu- und Angehörige von Menschen mit Demenz / Selbstpflege der Zu- und Angehörigen /
  • Wenn es zu Hause nicht mehr geht: Wohnkonzepte für Menschen mit Demenz

Vortrag "Wege Demenz zu vermeiden"

Am Mittwoch, den 26. Oktober referiert Prof. Michael Schoenberg (Autor des Buches „Wege aus dem Demenz-Dilemma“) in einem Online Vortrag über „Wege Demenz zu vermeiden“. Die Demenzerkrankung (zumeist Alzheimer Erkrankung) ist eine Krankheit, die zu den vier großen, nicht übertragbaren Krankheitsgruppen gehört. Diese sind: Herzkreislauferkrankungen, Krebs, Fettleibigkeit (Adipositas) und eben Demenz. Obwohl die Krankheiten völlig unterschiedlich sind, haben sie eines gemeinsam: Der Lebensstil, d.h. Bewegung, Ernährung und das Vermeiden von Rauchen und Alkohol verhindert zu einem hohen Prozentsatz die Krankheitsentstehung, bzw. beeinflusst positiv den Krankheitsverlauf. Im Vortrag geht es darum, wie man Demenz bei sich verhindern kann.

Da hat sich folgende Faustregel bewährt: 5 „L" bewahren einen vor Demenz! Diese sind:

1. laufen, ausreichend Bewegung,

2. lieben, das heißt Partnerschaft, soziale Kontakte, Freundschaften,

3. lernen, immer sich geistig betätigen, Interessen, Hobbies haben,

4. lachen, sich nicht grämen, alles mit Humor nehmen,

5. laben, gut und vernünftig essen und auf das Gewicht achten.

Schulung für ehrenamtlich tätige Einzelpersonen

Geld von der Pflegekasse, wenn die Nachbarin im Haushalt bei Pflegebedürftigen hilft - dafür notwendige Schulung am 1. September in Deggendorf:

Wenige Stunden können bereits eine große Hilfe sein, wenn man seinen Haushalt nicht mehr alleine führen kann. Bislang war die Abrechnung einer solchen Unterstützung nur für ambulante Dienste möglich. Seit 2021 steht monatlich pro Person, der mindestens Pflegegrad 1 zuerkannt wurde, ein Betrag in Höhe von bis zu 125 Euro zur Verfügung. Nachbarn, Freunde oder Bekannte ab dem 3. Verwandtschaftsgrad dürfen dabei bis zu drei Personen mit Pflegegrad pro Monat unterstützen und abrechnen. Wer das machen will, muss eine kostenfreie Schulung mit acht Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten als Grundlage vorweisen. Diese Schulung dient der Basisqualifizierung von Personen, die als Einzelhelferinnen und -helfer im Rahmen der Angebote zur Unterstützung im Alltag aktiv werden wollen oder bisher schon unentgeltlich Hilfe geleistet haben.

Die kostenlose, vom Landratsamt organisierte Schulung findet am 28.10.2022 von 13.00 bis 19.30 Uhr im Landratsamt Deggendorf (großer Sitzungssaal) statt. Um eine Anmeldung unter Demenz@lra-deg.bayern.de  / 0991 3100 162 bis zum 24.10.2022 wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.einzelperson-bayern.de

Ausstellung: „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ und interaktiver Demenzparcours

Während der Woche können zu den Öffnungszeiten des Landratsamts Deggendorf zudem interaktive Ausstellungen im Foyer des Landratsamts besucht werden. Die Wanderausstellung „Was geht. was bleibt. Leben mit Demenz“ möchte dazu beitragen, die Öffentlichkeit für das Thema Demenz zu sensibilisieren und zu informieren. Im Zentrum der Wanderausstellung befindet sich das überlebensgroße Kopfregal, welches symbolisch für das nötige Umdenken in der Gesellschaft steht und auch den Ort des dementiellen Geschehens repräsentieren soll. Der interaktive Demenzparcours „hands-on-dementia“ dahingegen ermöglicht es den Teilnehmern nachempfinden zu können, wie es Menschen mit Demenz geht. Denn: Menschen mit Demenz zeigen mitunter heftige Gefühle und es fällt nicht leicht, darauf angemessen zu reagieren. Das macht es so schwer, Menschen mit Demenz zu verstehen.

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Kategorien: Medieninfo, Leben & Arbeiten, Gesundheitsregion plus

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