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Asambasilika in Altenmarkt, Stadt Osterhofen

Eingewöhnung in die Kita - Das rät das Jugendamt Deggendorf

30.08.2018 Anfang gut, alles gut! So gelingt ein optimaler Start in Krippe und Kindergarten.

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Für viele Kinder beginnt Anfang September ein neuer Lebensabschnitt als Krippen- oder Kindergartenkind. Auch für die Eltern verändert sich damit so einiges. Um den Übergang vom vertrauten familiären Umfeld in eine Kita bewältigen zu können, braucht es eine gute Vorbereitung.

Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen sich vor der Tür der Kindergartengruppe herzzerreißende Szenen abspielten, in denen weinende Kinder sich an die Eltern klammerten, da sie angstvoll oder unsicher in einer unbekannten Umgebung und bei fremden Menschen alleine gelassen wurden.

Die früher üblichen „Schnuppertage“, die häufig schon Wochen oder Monate vor Kita-Beginn stattfanden, halfen dem Kind kaum, sich in die Kita einzugewöhnen. Den Eltern wurde mitgeteilt, dass sich das Kind schon beruhigen werde und dass man dem Weinen und Klagen auf keinen Fall nachgeben dürfe.

Längst widerlegt ist die Annahme, dass es nicht schade, wenn Kinder weinend, innerlich verunsichert oder vermeintlich „tapfer“ die ersten Tage in einer Kita verbringen müssten. Heute weiß man, dass Kinder, die in solchen Stresssituationen von ihren Müttern oder Vätern getrennt werden, oft lange darunter leiden oder sogar Verhaltensauffälligkeiten entwickeln können.

Die heutige Pädagogik orientiert sich an den Ergebnissen aus der Entwicklungspsychologie und der Bindungsforschung und nimmt die Gefühle und Bedürfnisse der Kinder ernst. Auch ein guter und vertrauensvoller Kontakt der Erzieherinnen mit den Müttern und Vätern, als wichtigste Bezugspersonen für das Kind ist wichtig. Die gesetzliche Grundlage für die pädagogische Arbeit in Kitas, der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan, spricht sogar von einer wichtigen Schlüsselsituation für die weitere gute Entwicklung des Kindes. Kinder, die sich von Anfang an in der Einrichtung wohlfühlen und gute Beziehungen zu den Erzieherinnen erleben, können sich in den ersten wichtigen Jahren gut entwickeln und vom Kita-Besuch profitieren.

Für Dipl. Sozialpädagogin, Christine Blöchl im Amt für Jugend und Familie in Deggendorf braucht daher eine gute Kita-Eingewöhnung eine ausreichend lange und elternbegleitete Eingewöhnungszeit.

Am besten gelingt der Start in der Kita, wenn das Kind die ersten Kontakte nur im Beisein mit einem Elternteil oder einer anderen vertrauten Bezugsperson erlebt und keinerlei Trennungserfahrung erfährt.

Die erste Zeit verbringt es nur eine kurze Zeit gemeinsam in der Krippe oder im Kindergarten. Später kann sich der Elternteil nach kurzer Verabschiedung vom Kind stückweise zurückziehen. Das pädagogische Fachpersonal beobachtet dabei, wie das kleine Mädchen bzw. der Junge mit der ersten, kurzen Trennungssituation zurechtkommt. Je nach Reaktion des Kindes wird die Zeit, in denen die familiäre Bezugsperson beim Kind bleibt verkürzt oder verlängert. Dieser Zeitraum ist von Kind zu Kind unterschiedlich (was völlig normal ist) und erstreckt sich über einen Zeitraum von einer Woche bis hin zu mehreren Monaten. Ziel dieser Eingewöhnungsphase ist es, dass jedes Kind solange begleitet wird, bis es angstfrei und entspannt alleine seinen Tag bewältigen kann. Außerdem bekommen Eltern einen genauen Einblick in den Alltag der Kita.

Eine gute Eingewöhnungsphase hilft dem Kind, sich gut aufgehoben zu fühlen und am Ende des Kita-Tages vielleicht müde, aber zufrieden mit sich und der Welt zu sein. Und die Eltern können dann beruhigt ihren beruflichen Pflichten nachgehen.

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