Blick vom Stadtwald Geiersberg auf Deggendorf und die Donau
Landratsamt Deggendorf - Ansicht Süden
Blick auf Isar bei Plattling
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Asambasilika in Altenmarkt, Stadt Osterhofen

Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen

05.02.2019 Als die größte Herausforderung in den nächsten Jahren sehen die Unternehmen der Region den Fachkräftemangel. Laut den statistischen Zahlen wird sich dieser in den nächsten Jahren noch verschärfen- wir stehen also erst am Beginn dieser Entwicklung. Einige Firmen in der Region stellen sich dieser Herausforderung und ergreifen Gegenmaßnahmen.

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

So hat die Firma PV Eiwa aus Plattling nun eine intensive Partnerschaft mit der Mittelschule Wallerfing gestartet. Wollte man zu Beginn lediglich ein kleines Projekt gemeinsam durchführen, wurde letztendlich eine Kooperationsvereinbarung erarbeitet, die eine mehrjährige und nachhaltige Zusammenarbeit beider Partner festlegt. Beim Abschluss des eigentlichen Projektes wurde diese Kooperationsvereinbarung in Beisein von Landrat Christian Bernreiter und vielen Vertretern der Metallinnung und Kreishandwerkerschaft unterzeichnet.

Schulleiter Markus Steinhuber ging zu Beginn auf die Entstehung des Projektes „Fit4Handwerk“ an der MS Wallerfing ein. Diese Gruppe entstand aus dem gemeinsamen Projekt „Karriere mit Lehre“ der Schule mit dem Regionalmanagement Deggendorf. Aufgrund der Erfahrungen aus dem Projekt bildete sich die Gruppe „fit4Handwerk“, die seitdem jährliche Projekte in Kooperation mit Firmen aus der Region durchführt. Unterstützt wurde das Projekt sehr stark von der Globus-Stiftung.

Andreas Schweiger von der Firma PV Eiwa setzt große Hoffnungen in die Kooperation: „Wir wollen damit näher an die jungen Leute rücken. Ihnen bei Projekten zeigen, was das Handwerk und vor allem auch der Metallbereich bietet. Mit der Mittelschule Wallerfing haben wir im Laufe des letzten Projektes sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Zusammenarbeit war sehr unkompliziert und zielgerichtet.“

Landrat Christian Bernreiter unterstützt diesen Austausch sehr stark: „Wir drehen bereits seit Jahren an verschiedenen Schrauben, um die Auswirkungen des demografischen Wandels für die Unternehmen abzufedern. Der Übergang von der Schule in den Beruf, das Wissen über die beruflichen Möglichkeiten in der Region, gehört dabei zu den Hauptaufgaben. So wollen wir die jungen Leute in der Region halten und möglichst ohne Umwege ins Berufsleben bringen. Unser Regionalmanagement hat hier in den letzten Jahren viel initiiert und steht allen Akteuren sehr gerne zur Verfügung.“

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