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Wallfahrtskirche Halbmeile.jpg

Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes Halbmeile

Für die Entstehung der Wallfahrt waren folgende legendenhafte Ereignisse von Bedeutung: Im Jahre 1672 wurde auf der Straße zwischen Deggendorf und Hengersberg ein Advokat von einem Gespenst bedroht. Er wandte sich an die Mutter Gottes, überstand die Gefahr unbeschadet und errichtete zum Dank einen Bildstock, der die Schmerzhafte Muttergottes zeigt. 1690 wurde dieser von einem Protestanten geschändet, den sein Pferd zur Strafe zu Tode trampelte.

Die aufgrund dieser Ereignisse entstehende Wallfahrt führte im frühen 18. Jahrhundert zur Errichtung einer hölzernen Kapelle sowie um 1780 zum Bau einer Kirche im Stil des späten Rokoko. Der Bildstock wurde in Gestalt des Gnadenaltars in das Gotteshaus integriert. Für die Ausstattung waren im Wesentlichen der Straubinger Stuckateur Mathias Obermayr sowie der Münchner Hofmaler Christian Wink verantwortlich. Um 1900 erfolgte – veranlasst durch die ab dieser Zeit in Halbmeile ansässigen Redemptoristen – die Erweiterung des Gotteshauses nach Südwesten. Der Stuck und die Deckengemälde im Stil des Neo-Rokoko wurden der Ausstattung der Kirche angepasst.

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